Was uns die Geschichte lehrt

Irgendwann in der Geschichte hat die Menschheit sich entschlossen, Individualitt zu leben und als getrennte Wesen Erfahrungen zu sammeln. Alte Mythen und Religionen sprechen davon. Wir haben die Entscheidung mit Erfolg umgesetzt! Heutzutage fhlen wir die Verbindung nur noch zu Menschen, denen wir nahe sind. 

Die Einzigartigkeit der Schpfung

Jedes Wesen (Pflanze, Stein, Mensch oder Tier) ist einzigartig. Die moderne Wissenschaft zeigt uns auf, wie sehr dies zutrifft: Sowohl die kleinste Zelle als auch der grsste Baum im Wald ist einzig in seiner Art. Beim Menschen wird zum Beispiel die Iris des Auges benutzt um seine Identitt zu erkennen. Weshalb ist es fr uns so schwer, unsere Einzigartigkeit zu leben?

Der nchste Schritt in der menschlichen Evolution

Es geht nicht darum, seine Individualitt aufzugeben
Es geht darum, seine Persnlichkeit einzugeben.

Wenn wir uns bewusst werden, dass wir als einzigartige Wesen unseren ganz persnlichen Beitrag leisten drfen, knnen und sollen, dann werden wir zum Segen fr unsere Familie, unser beruflichliches Ttigkeitsfeld und fr alle, denen wir begegnen. Wir fangen an, einzigartig zu strahlen.

Nachfolgend ein Rckblick auf die menschliche Entwicklung der letzten 50 Jahre:

Die Evolution der letzten 50 Jahre Mensch

Vor den 70iger Jahren des letzten Jahrhunderts galt, was Autoritten sagten und lehrten. Menschen befolgten mehrheitlich den Anweisungen von Autoritten. Eltern, Politker und Lehrer waren Respektpersonen. Dass ein Mensch seinen ndividuellen Weg gehen wollte, war eher die Ausnahme.

In den 70er Jahren

lehnten sich junge Menshcen gegen die Autoritten auf. Sie wollten eigene Gedanken umsetzen, neue Wege gehen und waren bereit, dafr zu kmpfen und auf die Annehmlichkeiten des gut-brgerlichen Lebens zu verzichten. "make love - not war" war ihr Slogan.

In den 80iger Jahren

unternahmen viele Menschen grosse Reisen um sich selbst zu finden. Die Mythologie und Religion anderer Kulturen und der persnliche Kontakt mit spirituellen Lehrern brachten neue Sichtweisen in die Gesellschaft ein. Psychologie und Analyse boomte. Selbstbewusstsein, Selbstachtung, Selbstentwicklung waren in.

In den 90iger Jahren

bernahm eine selbstbewusste Generation die Fhrung. Sie waren die Kinder der 68er Rebellen und hatten vom Lernprozess ihrer Eltern profitiert. Sie setzten ihre Kreativitt in ungebremste Schaffensfreude um, sprengten Grenzen und setzten unmglich Scheinendes mglichst sofort durch: (Internet, globale Vernetzungen, ungebremstes Brsenwachtum, boomender Arbeitsmarkt in vielen Lndern, usw.) In ihrem persnlichen Leben zeigten drckten sie sich usserst individuell aus (Life-Style, Musik etc.)

Die frhen Jahren des 21. Jahrhunderts

vesprachen Grenzenloses. Mit dem Anschlag vom 11. September in New York wurden die Grenzen der Expansion aufgezeigt. Materie und Materielles fing an zu wanken, ja fiel in sich zusammen. Neue Sicherheiten waren gefragt. Die Sehnsucht nach Verbindungen und Gleichgesinnten wuchs.